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Labyrinthfische |
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Reihe: Knochenfische (Osteichthyes) Labyrinthfische (Anabantoidei) sind eine Unterordnung der Barschartigen, die zusätzlich zu den Kiemen noch das sogenannte Labyrinthorgan besitzen, womit sie atmosphärischen Sauerstoff atmen können. Sie stammen aus Asien und sind bei Aquarianern wegen ihrer Farbenprächtigkeit sehr beliebt. Manche Labyrinthfische wie der Siamesische Kampffisch verhalten sich aber gegenüber Artgenossen feindselig. Sie sollten daher auch nicht mit Fischen, die die Flossen von größeren Fischen anknabbern, wie zum Beispiel dem Guppy, zusammen in einem Aquarium gehalten werden. Faunengeschichte Von Labyrinthfischen sind nur wenige Fossilfunde bekannt. Sie belegen aber das Vorkommen von Vertretern dieser Familie bereits im Pleistozän (Fundort Java) sowie im Frühtertiär (Kalimantan). Labyrinthfische haben mit einem Verbreitungsgebiet in Afrika und einem zweiten in Südostasien ein sehr disjunktes Verbreitungsgebiet. Dies lässt darauf schließen, dass diese Art mindestens seit dem frühen Erdmittelalter und damit bereits vor dem Zerfall der Landverbindung existierte. Die in Südostasien vorkommenden Labyrinthfische zeichnen sich durch eine reichere Formenvielfalt als die afrikanischen aus. Daraus lässt sich jedoch nicht unbedingt schließen, dass das heutige asiatische Verbreitungsgebiet von Afrika aus besiedelt wurde. Systematik Anabantidae Kletterfische (Anabas) Buckelmäuler (Helostomatidae) Helostoma Fadenfische (Osphronemidae) Colisa Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar |
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