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Marmorierter Panzerwels |
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| Klasse: Knochenfische (Osteichthyes) Unterklasse: Strahlenflosser (Actinopterygii) Teilklasse: Echte Knochenfische (Teleostei) Überordnung: Ostariophysi Ordnung: Welsartige (Siluriformes) Familie: Panzerwelse (Callichthyidae) Gattung: Corydoras Der Marmorierte Panzerwels (Corydoras paleatus) (lat.: palea = spreu, punktiert) ist ein Süßwasserzierfisch der Gattung Corydoras. Er kann eine Länge von etwa 7 cm erreichen und 10 bis 13 Jahre alt werden. Merkmale Wie alle Panzerwelse ist der Marmorierte Panzerwels ein Darmatmer, das heißt, er muss von Zeit zu Zeit an der Wasseroberfläche Luft holen. In Gefangenschaft sollte er daher nicht in einem Becken mit geschlossener Schwimmpflanzendecke gehalten werden. Vorkommen Der Marmorierte Panzerwels ist im Amazonasgebiet des tropischen Südamerikas beheimatet. Er kommt in Argentinien, Brasilien und Uruguay im Rio Parana und Río de la Plata. Fortpflanzung In der freien Wildbahn vollziehen die Marmorierten Panzerwelse nach der Regenzeit, wenn sich das Wasser wieder erwärmt hat, ihr arttypisches Paarungsverhalten, nach der Regenzeit befinden sich sehr viele Schwebstoffe und somit auch Beutetierchen im Wasser. Die Tiere vollziehen ein spezielles Paarungsverhalten, bei dem das Männchen das Weibchen umkreist und stark zuckt. Das Weibchen sucht zum Ablaichen gut geeignete Stellen geschützte Steine und Blätter, um anschließend daran die ca. 150 Eier zu heften, die die Männchen anschließend befruchten. Ernährung Der Marmorierte Panzerwels ist allesfressend (omnivor) und ernährt sich, indem er am Boden und in Bodennähe nach Algen, Detritus, Kleintieren und Pflanzenteilen sucht. Aquaristik Die Tiere sind Schwarmfische und sollten bei Aquarienhaltung in Gruppen von mindestens fünf Tieren gepflegt werden. Der Marmorierten Panzerwels ist sehr friedlich und kann auch mit kleineren Fischen oder Garnelen problemlos vergesellschaftet werden. Wichtig ist ein weicher, nicht scharfkantiger Bodengrund (Sand ist optimal), da sich die Tiere sonst die Barteln verletzen können. Er kann in Becken ab 56 l gehalten werden. Zucht Es handelt sich um eine sehr leicht zu züchtende Art. Die Laichbereitschaft wird durch die Simulation einer Regenzeit (starke, abrupte Teilwasserwechsel) eingeleitet. Zur erfolgreichen Zucht benötigt man ein weibliches Exemplar und zwei männliche. Ein Weibchen legt nacheinander etwa 150 Eier, welche an großen Blättern, Steinen oder einfach an die Aquarienscheiben geklebt werden. Die Weibchen zeichnen sich durch ihre Fülligkeit und Größe, gegen die kleineren, schlankeren Männchen aus. Die Eier sollten von den Alttieren nach kurzer Zeit getrennt werden. Die Eier brauchen etwa 3 bis 5 Tage bis zum Schlüpfen. Die Larven sind sehr klein und nahezu durchsichtig. Zwei bis drei Tage nach dem Schlüpfen, wenn der Dottersack aufgebraucht ist, können die Larven mit Artemia-Nauplien gefüttert werden. Später kann feinstes Flockenfutter aus Algen und Mischfutter gegeben werden. Futter Im Aquarium eignet sich zudem folgendes Futter: Lebendfutter (Artemia, Mückenlarven, Grindalwürmer), Frostfutter (Cyclops) und Trockenfutter (Tabletten, Futterflocken). Er sucht immer wieder am Boden nach Essbarem und durchwühlt ihn mit seinen Barteln. Teilweise ist es der Fall, das die erworbenen Tiere nicht gewohn sind an Tabletten zu gehen. Sollte dies der Fall sein, sollte man täglich eine Tablette in das Bechen geben damit die Panzerwelse es lernen. Wenn sie es einmal gelern haben, schwimmen sie direckt zu der Tablette, sobald man sie in das Bechen wirft. Ein besonderer Leckerbissen ist ein in den Bodengrund geteckter Tubifexwürfel. Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar |
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