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Purpurprachtbarsch |
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| Ordnung: Barschartige (Perciformes) Unterordnung: Lippfischartige (Labroidei) Familie: Buntbarsche (Cichlidae) Unterfamilie: Pseudocrenilabrinae Gattung: Pelvicachromis Der Purpurprachtbarsch (Pelvicachromis pulcher, Syn.:Pelmatochromis pulcher), auch Königschichlide, ist ein Buntbarsch aus dem westlichen Afrika. Als beliebter Aquarienfisch ist er der wahrscheinlich bekannteste Vertreter seiner Gattung. Die heute im Handel erhältlichen Exemplare stammen überwiegend aus Nachzuchten. Verbreitung und Lebensraum Der Purpurprachtbarsch ist im südlichen Nigeria, Ostbenin und Westkamerun beheimatet. Sein Lebensraum sind stehende und fliessende Gewässer mit schwach, teilweise stark saurem (pH-Wert bis unter 5) und weichem Wasser. Merkmale Gattungstypisch ist der Purpurprachtbarsch in der Farbgebung recht variabel. Weibliche Tiere tragen ein gelbes Band in der Rückenflosse und einen auffälligen roten Bauchfleck. Bei den Männchen sind Dorsale und Anale spitz zulaufend, während sie bei den Weibchen abgerundet sind. Außerdem werden die Männchen mit einer Länge von 10 cm deutlich größer als ihrer kompakter gebauten weiblichen Artgenossen. Verhalten Wie alle Pelvicachromis ist der Purpurprachtbarsch ein monogam lebender Höhlenbrüter. Die Brut wird durch das Elternpaar gemeinsam gepflegt und bewacht. Das eigene Revier wird gegen fremde Artgenossen verteidigt, während der Brut auch gegen artfremde Fische. Ebenfalls gattungstypisch ist das Balzverhalten, bei dem das Weibchen eine wesentlich aktivere Rolle einnimmt. Vor dem Männchen tänzelnd, verkrümmt es den Körper S-förmig und nimmt eine intensive rot-violette Färbung an. Nach der Eiablage pflegt das Weibchen das Gelege bis zum Schlupf der Larven, während das Männchen weiterhin das Revier verteidigt. Der Jungfischschwarm wird von beiden Elternteilen durch das Revier geführt. Nach drei bis vier Wochen sind die Jungen selbständig. Haltung Der Purpurprachtbarsch ist im Aquarium relativ anspruchslos und leicht zu züchten. Zu beachten ist allerdings, dass die Vergesellschaftung mehrerer Paare nur in sehr großen Aquarien möglich ist. Zudem sind Versteckmöglichkeiten (Höhlen, Unterstände) für das Wohlbefinden der Tiere erforderlich. Die Vergesellschaftung mit anderen Arten ist problemlos. Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar |
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