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Sumatrabarbe |
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| Klasse: Knochenfische (Osteichthyes) Ordnung: Karpfenartige (Cypriniformes) Familie: Karpfenfische (Cyprinidae) Unterfamilie: Barben (Barbinae) Gattung: Puntius Die Sumatrabarbe oder Viergürtelbarbe (Puntius tetrazona, Syn: Barbus tetrazona) ist ein Süßwasserzierfisch aus der Ordnung der Karpfenartigen. Er stammt ursprünglich aus Südostasien und bevorzugt als Lebensraum Uferzonen mit dichter Randbepflanzung. Im Handel findet man nur Nachzuchten des Viergürtelbarben unter der Bezeichnung Puntius anchisporus, da man noch nie den echten Puntius tetrazona importiert hat. Der echte P. tetrazona hat keinen Rotanteil in der Dorsale. Aquaristik Viergürtelbarben werden maximal 7 cm groß (Männchen nur 5 cm) und höchstens 7 Jahre alt. Die Grundkörperfarbe der Viergürtelbarben ist lachsfarben, darauf sind vier senkrechte, schwarze Streifen oder "Gürtel" aufgetragen. Die Männchen sind etwas kräftiger in der Dorsale gefärbt und kleiner als die Weibchen. Die Viergürtelbarbe ist ein Schwarmfisch und sollte daher mindestens zu zehnt und keinesfalls alleine im Aquarium gehalten werden, da sie sonst ihren Spieltrieb bzw. ihre aufkommende Hektik an andere Mitbewohner des Aquariums auslassen. Häufig kämpfen die Männchen um die bevorzugte Rangordnung im Schwarm, wo sie mit aufgerichteten Rücken- und Brustflossen sich gegenseitig umkreisen und beim Gegner versuchen in die Seite zu zwicken. Dabei verändert sich ihre schwarzen Streifen in ein schimmerndes smaragdgrün. Viergürtelbarben sollten nicht mit langflossigen Spezies wie zum Beispiel Skalaren oder Kampffisch zusammen gehalten werden, da sie dazu neigen, deren Flossen anzuknabbern. Fressverhalten Sie sind Allesfresser und können mit fast jeder belieben Nahrung gefüttert werden. Abwechslungsreiche Gaben wie Trocken-, Lebend- und Frostfutter werden ebenso wenig verschmäht wie auch frisches Gemüse, z. B. das weiche Fleisch einer frischen Scheibe Gurke oder Tomate. Nach dem Fressen gründeln sie im Kies oder Sand, um Kleinstlebewesen und Bakterien aufzunehmen, die bei der Verdauung helfen. Aus diesem Grund ist es wichtig immer ein wenig Mulm im Kies zu lassen und nicht zu penibel abzusaugen. Zucht Zur Zucht werden möglichst hohe und feinfiedrige Wasserpflanzen benötigt. Die Barben sind Freilaicher, d.h. die Weibchen lassen ihr Gelege (bis zu 500 Eier) einfach irgendwo im Aquarium "fallen". Hilfreich ist auch eine Erhöhung der Temperatur auf bis zu 29°C und die Anpassung der Gesamthärte auf unter 10 °dH. Außerdem ist es ratsam, den Laich von den Elterntieren zu separieren, da sie starke Laichräuber sind und ihren Laich bzw. ihre eigene Brut fressen. Zuchtformen Mittlerweile gibt es zwei verschiedene Zuchtformen des Viergürtelbarben im Handel: Bei der Moosbarbe sind die dunkelgrün schimmernden Längsstreifen zusammengeflossen und die rote Flossenfarbe blieb erhalten, welches die Geschlechtsunterschiede anzeigt. Es gelten die selben Voraussetzungen zur Haltung wie bei den Sumatrabarben und sie können problemlos untereinander vergesellschaftet werden. Die Hongkong-Barbe ist die albinotische Form der Viergürtelbarben und hat so gut wie keine dunklen Streifen. Sie besticht durch ihre lachsfarbene Tönung der Schuppen und es gelten die gleichen Voraussetzungen wie oben beschrieben. Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar |
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