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Überlegungen vor dem Kauf eines Aquariums |
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| Vor dem Kauf ein paar Bücher zu wälzen, kann, gerade für den Neueinsteiger, nicht schaden. Vielleicht haben Sie ja auch im Handel eine Fachkraft gefunden, der Sie vertrauen (solls ja geben
) Ganz klar, am Anfang steht die Entscheidung, wie groß das Becken sein soll. Hierbei soll es nach oben hin zwei akzeptable Beschränkungen geben: Geld und Platz. Je größer das Becken ist, desto weniger Probleme wird es bereiten. Das sei mal als unumstößlicher Fakt mit auf den Weg gegeben. Ist das finanzielle Problem nun die Hauptbeschränkung, so steht als nächstes folgende Entscheidung ins Haus: Suche ich mir, um ein möglichst großes Becken erwerben zu können ein gebrauchtes Becken vom 2nd-Hand Markt oder ist es mir wichtig, daß ich soviel Garantien wie möglich habe und alles was ich erwerbe auch funktioniert bzw. dicht ist. Privat habe ich (und auch andere) auf dem Gebrauchtmarkt (Internet, Tageszeitung, Fachzeitschriften) keine großartig schlimmen Erfahrungen gesammelt; aus beruflicher Erfahrung weiß ich aber, daß viele Kunden die Sicherheit der Garantien doch vorziehen. Das Für und Wider muß wohl jeder für sich selbst abwägen. Als nächstes folgt nun die Entscheidung, welche Art von Fischen in das Becken sollen. Ist der Aquarianer Neuling, so wird er wohl mit anderem Fischbesatz starten (und das ist auch sinnvoll) als ein "alter Hase", der eine bestimmte Art oder Gruppe in den Vordergrund seiner Überlegungen stellt. Ich setze voraus, daß der "alte Hase" weiß, was er zu tun hat, deshalb alles Weitere für den Neuling. Für den Neuling empfiehlt es sich aus o.g. Gründen umso mehr, ein nicht so kleines Becken zu nehmen. Von dem schön billigen 60er-Einsteiger-Komplettset rate ich ab. 80 oder 100 cm Becken machen da schon eher Sinn. Wasserwerte bleiben länger konstant. Viele der sog. Einsteigerfische werden größer als der Einsteiger es vermutet (Die Annahme "Fische passen sich der Beckengröße an" führt meist ganz deutlich in Richtung Tierquälerei!!!). Viele der sog. Einsteigerfische haben einen unvermutet hohen Bewegungsdrang (der Schwertträger und der Zebrabärbling seien hier als Beispiele genannt). Viele der sog. Einsteigerfische ändern mit Erreichen der Geschlechtsreife ihr Verhalten in einer Art, die in einem zu kleinen Becken einen unnötig hohen Stressfaktor einführt. Beziehen Sie das Folgende von Anfang an in Ihre finanzielle Kalkulation mit ein: |
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