Anzeige: - -
Neue Seiten + Bilder
Aquaristik
->Beschreibungen
->Shop
->Bücher
->Tipps
->Anzeigen
->Forum
->Links
->Schildkrötenfotos
->Videos
->Zeitschriften

Hunde
Katzen
Nagetiere
Pferde
Terraristik
Vögel
Bauernhoftiere
Sonstige Tiere

Rezeptbote
Pflanzen-Magazin
Bilderbuch Erde

Shop
Tierfotos/Postkarten
Tierbeschreibungen
Tipps zur Tierhaltung
Kleinanzeigen
Foren
Links
Chat
Zoos
Spiele
Gästebuch
Seite empfehlen
Impressum
e-mail

Anzeigen:

aquaristic.net - Aquaristik, Terraristik, Teich

Tipps und Tricks zum Wasserwechsel

Anzeigen:
zooplus.de
Aquaristik-Zubehör bei Reptilica
www.aqua-desgin.com
RSS 2.0
Welchen Sinn hat ein kompletter Wasserwechsel?

Er bereitet den Fischen unsäglichen Streß (Frischwasserschock!) und führt fast nie zu einem sinnvollen Ergebnis. Oftmals macht er alles nur noch schlimmer, weil auch noch unnötig viele Bakterienkulturen dem Becken entnommen werden! Gerade in kleineren Becken (bis 100 Liter) ist dieser Komplettwechsel, der dann meist nur zwei- bis dreimal pro Jahr gemacht wird, genau der falsche Weg.

Es sammeln sich über einen sehr langen Zeitraum Schadstoffe im Becken an. Die Fische können sich unter Umständen eine sehr lange Zeit an diese höher werdenden Schadstoffkonzentrationen gewöhnen. Wird dann mit einem Mal das gesamte Wasser gewechselt, so haben die Fische jedoch keine Chance sich an das frische Wasser zu gewöhnen, bei empfindlicheren Tieren führt dieser Frischwasserschock fast immer zum Tode. In kleineren Becken ist schon die ansteigende Schadstoffkonzentration problematisch, da diese nicht mehr ausreichend durch die Wassermenge kompensiert wird, Vergiftungserscheinungen, Verpilzungen, Pünktchenkrankheit können die Folge sein.

Teilwasserwechsel:

Führt man hingegen regelmäßig einen Teilwasserwechsel von einem Drittel der Wassermenge durch, so ist die Belastung durch Nähr- und Schadstoffe für alle Beckenbewohner erträglich, reinigt man dabei gleich die Scheiben und saugt den Mulm vom Boden ab, so ist das Becken immer auch optisch sauber.

Die Mulmglocke ist DAS Gerät schlechthin um Wasserwechsel und Bodenreinigung in einem Arbeitsgang auszuführen.

Und in welchem Abstand?

-täglich bei schlechten pH- oder Nitrit-Werten (solange bis der Wert, der natürlich erst am nächsten Tag gemessen wird, wieder in Ordnung ist.)
-wöchentlich bei überbesetzten Becken (zweimal pro Woche bei starkem Überbesatz). Becken einer Zierfischverkaufsanlage, Jungfischbecken oder Becken mit allgemein recht hohem Fütterungsbedarf seien hier als Beispiel genannt.
-vierzehntägig sollte der Normalfall bei Becken bis ca. 150 Liter sein
-alle drei Wochen bei Becken ab 200 Liter / alle vier Wochen bei Becken über 400 Liter
-Becken mit 800 bis 1000 Liter Inhalt halten die Wasserwerte länger konstant (u. U. bis zu 6 Wochen).

Der Teilwasserwechsel trägt wesentlich zur Gesunderhaltung der Fische bei und sollte nicht unterbewertet werden!

Was wird zum Wasserwechsel gebraucht?

-Mulmglocke (um gleichzeitig Wasser und Dreck zu entfernen)
-Schlauch und Eimer
-Topfschwamm, der ausschließlich!! für das Aquarium benutzt wird (besser als Magnetreiniger oder Klingenreiniger)
-Wassertests pH und Nitrit (vorm Wasserwechsel!)
-Wasser (wer hätte das gedacht! aber bitte angewärmt! )
-Wasseraufbereiter (macht Frischwasser fischgerecht, verhindert Belastung durch Schwermetalle,etc.)
-Punktol oder Rabomed (vorbeugend gegen Streßerkrankungen)
-am nächsten Tag kontrollieren, ob der Streß und die veränderten Wasserwerte zu Pünktchen- oder Pilzbefall geführt haben (normal nicht, aber kann ja vorkommen. Dann mit Punktol/Rabomed oder Fungol/Antimaladin behandeln. Wasserwerte erneut kontrollieren)

Volker Riekenberg

Google