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Dandie Dinmont Terrier Der britische Terrier, Dandie Dinmont, hat einen besonders romantischen Platz in der Hundewelt, nämlich einzig in seiner Art dadurch, daß sein Name einer Literaturquelle entstammt. Er verdankt ihn Schottlands größtem Schriftsteller, Sir Walter Scott, der in seinem Roman "Guy Mannering" (1814) den Namen schuf.Der tatsächliche Ursprung des Dandie Dinmont ist ungewiß. Unbestritten ist die Herkunft von einigen rauhhaarigen Terriern, die in den schottischen und englischen Borderlandes in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts heimisch waren. Daß der Dandie Dinmont als einheitlicher Typ entstanden ist, wird angenommen, aber der Beweis ist nicht erbracht. Unverkennbar wurden Kreuzungen versucht, um einen niederläufigen, stämmigen, lebhaften, mit einem schützenden Haarkleid versehenen Terrier zu schaffen, den Anforderungen angepaßt, in Baue einzudringen und Raubzeug zu töten. Aus alten schriftlichen Überlieferungen geht hervor, daß der Dandie Dinmont seinen Namem abhängig von der Farm oder der Familie, von der er gezüchtet wurde, erhielt oder allgemein den Gattungsnamen Mustard oder Pepper Terrier (es gibt zwei Farbschläge) führte, lange bevor Sir Walter Scotts Roman veröffentlicht wurde. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Dandie Dinmont sehr beliebt in allen Schichten der Bevölkerung, auch Queen Victoria erhielt von ihrem Gemahl Prinz Albert von Coburg einen Dandie Dinmont zum Geschenk. Der Dandie Dinmont ist ein mutiger, furchtloser Hund, indifferent gegen Mühsal und schlechtes Wetter, bereit Tiere anzugreifen, die weit größer und stärker sind als er selbst. Er hat keinen Ebenbürtigen beim Töten von Raubzeug, und selten kann man ihn vor Schmerz aufschreien hören. In der Arbeit sind sie kühl und gründlich und tun diese mit einem Minimum an Lärm, was bei der Jagd von unschätzbarem Wert ist. Viele Dandies sind langsam zu erregen, und in der Tat brauchen sie die Herausforderung, bevor sie angreifen. Ist ihr Blut aber in Wallung geraten, werden sie Teufel im Angriff. Für diejenigen, die einen Dandie als Gefährten begehren, ist er ideal wegen seiner Freundlichkeit, Fröhlichkeit, Güte, Loyalität und Einigkeit mit dem Besitzer. Er ist bis zu einem gewissen Grade weise, ruhig, bis zu dem Augenblick, da er aufpassen soll. Sein scharfes Auge nimmt alles rund um sich auf und sein ebenso feines Ohr registiriert warnend jedes Geräusch aus der Ferne. Manchmal kann er starrköpfig sein, ein Hund der seine eigenen Aufgaben und Vorstellungen hat. Immer wird er ein, obgleich zurückhaltendes, aber gründliches, würdevolles, respektvolles Interesse an den menschlichen Freunden seines Besitzers nehmen, aber bereit hervorzuschießen, um seinem Herrn bei der kleinsten Warnung zu Hilfe zu eilen. Er ist tatsächlich der wahre "große" kleine Hund und als solcher sollte er sich darauf verlassen können, mit vollem Verständnis in das Familieleben aufgenommen zu werden. von Manfred Rosenbaum, Dandie-Dinmont-Züchter. Für weitere Fragen steht Ihnen Herr Rosenbaum sicher gerne zur Verfügung. Manfred Rosenbaum |
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