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Rennmäuse |
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| Überordnung: Euarchontoglires Ordnung: Nagetiere (Rodentia) Unterordnung: Mäuseverwandte (Myomorpha) Überfamilie: Mäuseartige (Muroidea) Familie: Langschwanzmäuse (Muridae) Wieder einmal ist hier der Name irreführend. Diese drolligen Renner sind eher mit den Feldhamstern verwandt, als mit der Hausmaus. Die Schwänze der mongolischen Rennmäuse sind auch im Gegensatz zu denen der Mäuse behaart. Natürlich gehören Sie wie die Mäuse und Hamster zur Ordnung der Nagetiere. Die Heimat der mongolischen Rennmäuse sind die Halbwüsten Süd- und Nordchinas. Dort sind die Sommer heiß und die Winter kalt und trocken. In der asiatischen Heimat leben diese Nager in großen Sozialverbänden. Auch nur so können wir die vielfältigen interessanten Verhaltensweisen beobachten. Große Aquarien mit einer Gazeabdeckung sind eine ideale Unterbringung. Eine Lüftung aus einem Computer, natürlich gesichert und für die Rennmäuse unerreichbar im Nagerheim angebracht, sorgt für die nötige Luftumwälzung. Ein Aquarium läßt sich prima als Terrarium für die Sippe nach Wüstenvorbild gestalten. Trockene Gräser, Wurzelknorren, Sand und Steine bilden einen natürlichen Lebensraum, in dem sich die Tiere wie zu Hause fühlen. Eine selbsterstellte Futtermischung ist hier ideal. Sie sollte aus Haferflocken, Wellensittichfutter (viele feine Saaten) und verschiedene Getreide aus biologischem Anbau enthalten. Als Abwechslung und Bereicherung des Speiseplans dient ab und zu etwas Quark, Joghurt oder auch mal gekochtes Eigelb. Übrigens: In der Gruppe gehaltene Rennmäuse werden stets zahmer als Einzeltiere. Außerdem ist es Tierquälerei, Tiere aus einem Sozialverband einzeln zu halten. Mathias Henschel |
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