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Putorius putorius - Frettchen
Bücher über Frettchen

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Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Überfamilie: Hundeartige (Canoidea)
Familie: Marder (Mustelidae)
Unterfamilie: Mustelinae
Gattung: Mustela
Untergattung: Iltisse

Frettchen und Skunks haben ähnliche Ansprüche an die Pflege, daher gelten nachfolgende Haltungshinweise für beide Tierarten.

Bei dem Frettchen handelt es sich um eine domestizierte Form des Iltis. Der Iltis (Putorius putorius) ist bei uns heimisch und gehört zur Familie der Marder (Mustelidae).

Das Frettchen wurde schon vor langer Zeit zur Kaninchenjagd gezüchtet. Sein schlanker Körper ist hervorragend dazu geeignet, in die Bauten der Langohren zu schlüpfen.

Frettchen sind Raubtiere, die überwiegend Fleischkost benötigen. Manche nehmen auch süßes Obst als Zusatznahrung an. Mittlerweile bietet der Fachhandel wie für Katzen Frettchenfutter als Trockenfutter und Dosennahrung an.

Raubtiere verbuddeln ihre Geschäfte, um sich nicht durch den Geruch bei seinen Beutetieren zu verraten. Diese Eigenart wird zur Stubenreinheit genutzt. Hiefür benötigt man lediglich ein Katzenklo.

Frettchen sollten bei Abwesenheit seiner Pflegeperson in eine äußerst geräumige Unterkunft gesperrt werden, weil sie durch Benagen und Anfressen von Möbeln allerlei Schaden anrichten können. Vorsicht bei Stromleitungen! Sie können auch problemlos wie ein Hund überall mit hingenommen werden. Manche Tiere gewöhnen sich auch an ein Laufgeschirr.

Ist der Pfleger zu Hause, sollte das Frettchen aber ungehindert Auslauf in der Wohnung haben. Die Tiere begeistern durch ihre Anhänglichkeit und Verspieltheit.

Männliche wie weibliche Tiere sollten kastriert werden, wenn keine Zucht aufgebaut werden soll. Beim Männchen verschwindet dadurch die Geruchsbelästigung und weibliche Tiere können ansonsten durch häufig vorkommende Dauerläufigkeit zu Tode kommen.

Alles in allem handelt es sich um pflegeleichte Tiere, die viel Freude bereiten.

Stinktiere (Mephitis mephitis) gibt es übrigens in der schwarz-weißen Wildfärbung und in einer bräunlichen Variante.

Mathias Henschel

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Hallo!

1. Frettchen verbuddeln ihr Geschäft nicht. Das Katzenklo benutzen sie deshalb, weil sie feste Losungsplätze haben, die Kunst liegt lediglich darin, die Klo's dort aufzustellen, wo das Frettchen sein Geschäft gerne verrichten möchte.

2. Frettchen stellen für Möbel keine Gefahr dar, indem sie sie benagen oder gar anfressen. Frettchen sind Raubtiere, keine Nager. Die Gefahr bei unbeaufsichtigtem Freilauf liegt eher darin, dass die Tiere sich in Spalten zwängen können, die nicht breiter sind als der Abstand zwischen ihren Augen! Wenn sie stecken bleiben kann es gefährlich werden.

3. Frettchen sind alles andere als pflegeleicht. Gerade bei Krankheiten zeigen sie sehr spät sehr spärliche Symptome. Ein unerfahrener Frettchenhalter bemerkt oft nichts, bis es dem Tier so schlecht geht, dass es stirbt!!! Erfahrene Frettchenbesitzer überwachen ihre Tiere mit Argusaugen!

4. Nimmt man das Frettchen vergleichsweise so mit nach draußen wie einen Hund, bedeutet dies einen enormen Streß für die Tiere. Wenn man mit einem Frettchen rausgeht, dann irgendwo hin, wo es sehr ruhig ist (z. B. in den Wald, im Dämmerlicht fühlt es sich sehr wohl.) Frettchen reagieren auf Streß sehr schnell mit Durchfall, was bei dem rasanten Stoffwechsel eine nicht von der Hand zu weisende Gefahr darstellt.

Gruß

Heike