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Brauner Anolis
Anolis petersi

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Klasse: Reptilien (Reptilia)
Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata)
Teilordnung: Leguanartige (Iguania)
Familie: Polychrotidae
Gattung: Anolis

Der Braune Anolis (Anolis petersi) ist eine Art aus der Gruppe der Leguanartigen Echsen. Die Unterscheidung zur bekannteren Bahama Anolis ist schwierig, aber nicht unmöglich. Es ist nicht geklärt ob die in Europa eingeschleppten Anolisarten von der Anolis Petersi oder Anolis Sagrei abstammen.

Beschreibung

Der Braune Anolis ist im Vergleich zur Bahama Anolis nur geringfügig kleiner und ähnelt somit vom Körperbau den Rotkehlanolis. Mit einer Körperlänge bis zu 22 cm (Männchen) bzw. 14 cm (Weibchen) zählt der Anolis Petersi auch zu den mittelgroßen Anolisarten.

Farblich ähnelt zwar der Braune Anolis im Grundton dem ihm nah verwandten Bahama Anolis, sie haben dennoch wohl zu unterscheidende Musterungs- und Farbmerkmale. Dies gelingt besonders gut bei Klein- und Jungtieren. So ist der gelbe Rückenstreifen bei den Anolis Petersi wesentlich breiter und intensiver, wird aber ebenfalls mit einem gerade verlaufenden, schmalen, weißen Streifen durchzogen. Im allgemeinen ist der Braune Anolis auch eher rotbraun oder rostbraun und besitzt keine hyperxanthisch (symmetrisch im Kreuz) verlaufende, schwarze Zeichnung. Adulte Männchen verlieren den markanten Streifen auf der Rückenmitte, dafür verlaufen diese paarweiße, je nach Gemütszustand mehr oder minder sichtbar an den Seitenflanken des Körpers. Gelbe Flecken treten dabei in unterschiedlicher Anzahl auf. Dies gilt auch für die Weibchen, welche ihre ursprüngliche Kennzeichnung und somit den Rückenstreifen nicht so stark verändern. Dafür haben die Männchen wiederum, wie die meisten Anolisarten, einen stärker ausgeprägten Kehlsack als die Weibchen, der bei dieser Art eher orange oder sogar gelb ausfällt.

Verbreitung

Ihr Verbreitungsraum ist Mittelamerika, genauer gesagt von Mexiko bis Texas und teilweise in der Karibik. Sie haben sich im Gegensatz zu ihren karibischen Verwandten auf trocknere Regionen spezialisiert. Sie leben in Bodennähe oder zwischen Laub, Baumwurzeln und den unteren Geästen.

Ernährung

In der Natur fangen sie Spinnen, Falter und Käfer. Die Flüssigkeitsaufnahme ist meist auf die Morgen- und Vormittagsstunden begrenzt, da in den meisten trockenen Gebieten nur der Tau von den Blättern als Quelle dient. In den feuchteren Regionen ist so ein Verhalten nicht von Nöten, ganz im Gegenteil bestimmen örtlich täglicher Regen den Lebensrhythmus.

Terrarienhaltung

In freier Wildbahn können sie 5 bis 7 Jahre alt werden, bei naturgetreuer Pflege ist ein ähnliches Alter zu erwarten.

Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar

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