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Beo |
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| Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes) Unterordnung: Singvögel (Passeri) Familie: Stare (Sturnidae) Unterfamilie: Sturninae Gattung: Gracula Beos stammen aus dem südlichen Asien und sind sehr beliebte Hausgenossen, da sie hervorragende Sprech- und Nachahmungskünstler sind. Allerdings sollte man dabei nie vergessen, daß es sich bei Beos um Weichfresser handelt, die einen sehr dünnen Kot haben, welcher in einem großen Umkreis um den Käfig alles verdreckt. Den Käfig also möglichst dort aufstellen, wo man den Boden und die Wände einfach abwaschen kann. Die Vögel brauchen sehr viel Bewegung, deshalb sollte man nach Möglichkeit eine Freivoliere mit einem temperierten Schutzhaus für sie einrichten. Und um Gottes Willen keine anderen Arten mit Beos vergesellschaften, denn dies überleben die anderen meist nicht lange. Eine Geschlechtbestimmung ist bei Beos äußerst schwierig. Beos werden ca. 8 Jahre alt (lt. Literatur, aber siehe Erfahrungsberichte unten), und erreichen eine Größe von etwa 30 cm. Hallo zusammen, die Angaben zum Beo können so nicht richtig sein. Unser Beo ist bereits ein Second-Hand-Vogel und schon seit 10 Jahren bei uns, also ein Höchstalter von 8 Jahren kann nicht stimmen. Einer unserer Beo ist derzeit mit sechs Pfirsichköpfchen vergesellschaftet und es gab keinerlei Aggresivität seitens des Beos. Ebenso hatten wir schon Beos und Amazonen zusammen. Die Info sollte also überarbeitet werden. Lediglich mit dem Kot stimme ich ihnen voll zu, das ist nichts für empfindsame Menschen. Mit freundlichem Gruss Ursula Kuhn Hallo Frau Kuhn, vielen Dank für Ihre Info. Ich werde sie gerne als Erfahrungsbericht bei der Artbeschreibung veröffentlichen. Mit dem Alter lasse ich mich gerne eines besseren belehren. Ich habe selber einen Papagei hier munter herumfliegen, der laut Literatur bereits seit fünf Jahren tot sein müsste. Mit der Vergesellschaftung denke ich ist es heikel. Es gibt natürlich immer Ausnahmen, die sich auch mit anderen Arten vertragen. Leider haben wir schon mehrere Berichte erhalten, bei denen es schief gegangen ist. Abends wurden die Tiere zusammengesetzt und am nächsten Morgen lebte nur noch der Beo oder es lagen arme Kreaturen ohne Beine am Boden. Wenn jemand den Versuch wagen möchte, muß ich ihm dringend empfehlen, diesen Versuch nur unter ständiger Aufsicht durchzuführen, damit man im Notfall eingreifen kann. Genauso sollte man es mit Papageien machen. Viele Leute behaupten immer, daß unterschiedliche Papageienarten sich nicht vertragen. Wenn man in den ersten Monaten die Tiere unter Aufsicht zusammen fliegen läßt, ist es oft jedoch kein großes Problem, sie aneinander zu gewöhnen. Diese Geduld bringt allerdings nicht jeder auf, denn schon eine Minute allein gelassen, kann zu viel sein. Viele Grüße Hallo Vogelfreunde, vieleicht liegt die Verträglichkeit an der Größe des Käfigs. Wir haben die Vögel immer in Volieren zusammengesetzt oder an der anderen Vogelart. Mit einem Kanarie würde ich unserem Beo auch nicht trauen, aber die Amazonen konnten sich durchsetzen und die Agaporniden sind ja auch solche Kämpfer, daß ich die nicht mit Papageien zusammensetzen kann. Der Beo verliert vieleicht eine Feder. Jetzt bin ich gespannt was passiert, wenn demnächst noch 2 Beo kommen. Dann kommen allerdingt die Agaporniden nach draußen in die Freivoliere. (War ja nur eine Übergangslösung). Übrigens ist unser Tierheim auch im Internet, nachfolgend die Adresse Tierheim Freilassing - www.tierheim-freil.de Viel Spass noch Hallo! Unser Beo ist auch schon mindestens 10 Jahre und erfreut sich bester Gesundheit. Wir haben in verschiedenen Quellen gelesen, dass Beos etwa 15 Jahre alt werden. Unser Beo ist "stubenrein". Er fliegt oder hüpft durch die ganze Wohnung und wenn er seinen Kot fallen lässt, dann nur an den Stellen, wo Zeitungspapier aufgelegt ist (2 Stellen). Selten kommt es vor, dass er seinen Kot auf einem Sessel fallen lässt. Das geschieht immer dann, wenn wir anwesend sind und ihm zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Er kann zwar nicht reden, ahmt aber alle möglichen Geräusche und Tätigkeiten nach. Am liebsten hat er es, wenn er gestreichelt wird. Dann legt er sich ganz flach auf einen Sessel oder die Bettbank und schläft ein. Er frisst am liebsten Kiwis, passierten Spinat (zubereitet wie für Menschen), Acovados, Butter, Knödel, Erdäpfel, Reis, Nudeln und Trauben. Hin und wieder probiert er was Neues aus: Kuchen, Schokolade, After Eight, Mineralwasser und Kräutertee. Außerdem passt er sich unseren Lebensbedingungen an. Er möchte immer dann aufstehen, wenn wir aufwachen. Wenn wir sein Tuch, mit dem der Käfig nachts abgedeckt wird, nicht sofort nach dem Aufwachen abdecken, ihm die Butter servieren, gibt es zuerst ein Jammern, dann Raunzen und schließlich lautes Pfeifen. Danach fliegt er aus dem Käfig raus und lässt seinen Morgenkot am entsprechenden Platz (auf keinen Fall im Käfig!!) fallen. Am Abend geht er mehr oder weniger auf unseren Wunsch in seinen Käfig schlafen. Liebe Grüße Sabine und Thomas Hallo Herr Kube! Habe sehr interessiert Ihre Seiten angeschaut, besonders die Seite ueber Beos. Zur Vergesellschaftung kann ich nur sagen: ich habe zwei aeltere Beos vergesellschaftet, sie verstehen sich blendend. Und zur Lebenserwartung von Beos moechte ich noch sagen, dass Sie bis zu 20 Jahren alt werden koennen, der Beo einer Freundin ist kuerzlich im Alter von 18 Jahren gestorben. Informationen zu Beos gibt es auch auf meiner Homepage. Freundliche Gruesse Hallo Beo-Freunde, unser Beo namens Jakob lebt inzwischen seit 17,5 Jahren bei uns und zeigt zum Glück noch keine Ermüdungserscheinungen. Leider gibt die Literatur zum Thema Alter der Beos keine abschließende Auskunft. Wir freuen uns jedoch über jedes zusätzliche Jahr, das unser Methusalem Jakob erreicht. Vielleicht spielt seine vielseitige Ernährung eine bedeutende Rolle hierbei. Neben dem Beo-Weichfutter bekommt Jakob täglich mehrmals Apfel, Banane und viel Grünzeug aus dem Garten. Er ist ein richtiger Bettler, wenn er Obst und Salat in seiner Nähe erspäht. Und Hüttenkäse liebt er fast noch mehr als Nutellabrot. Jede Gabe wird mit einem sehnsüchtigen "Komm her" herbeigesehnt. Wie soll man da bei einem so gesprächigen Mitbewohner widerstehen...? :-) Zugegeben, einfach ist ein Vogel wie Jakob nicht immer. Da er äußerst sensibel ist und räumliche Veränderungen absolut nicht verkraftet, müssen (sehr freundliche) Nachbarn 2 mal täglich nach Jakob sehen, wenn wir im Urlaub sind. Obwohl wir am Anfang nicht wussten, was mit Jakob so alles auf uns zukommt, hat er sich (auch stimmenmäßig) perfekt in unsere Familie integriert und gehört einfach dazu. Wir wünschen allen Beo-Besitzern viel Spaß mit ihren Tieren. Viele Grüße Familie Weber |
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